WAS SIND REIFENDRUCKKONTROLLSENSOREN?

Darunter versteht man direkte Reifensensoren, die die Reifendruckinformationen in Echtzeit an den Fahrzeugführer, entweder über das Display oder Warnlicht am Armaturenbrett, übertragen.

Die Sensoren sind physische Druck- und Temperaturwandler, die entweder am hinteren Teil des Ventilschafts oder direkt an der Felge angebracht sind.

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Hersteller von Reifendrucksensoren

Diese Sensoren werden von internationalen Firmen wie Schrader, Alligator, Beru/HUF, Continental, TRW, Pacific, Lear usw. hergestellt. Es gibt keinen technischen Standard für die Sensoren und die Erstausrüster (OEM) und Lieferanten haben eine Vielzahl von Sensordesigns entwickelt.

Beim Fahren des Fahrzeugs überträgt der Sensor Daten wie die Sensor ID, den Luftdruck, die Temperatur, den Batteriestatus usw. Diese Daten werden an den Bordcomputer oder Receiver des Fahrzeugs gesendet.

Die Fahrzeuge, die ein grafisches Display der Sensorposition besitzen, können den problembehafteten Sensor und seine Position identifizieren.

Es kann bedeutende Unterschiede im Dateninhalt geben, der von den Sensoren verschiedener Hersteller und für Fahrzeuge verschiedener Marke/Modell/Jahr-Kombinationen übertragen wird.

Reifendrucksensoren & RDKS Geräte

Bartec RDKS Diagnose- und Reparaturwekzeuge haben die Fähigkeit mit allen bekannten und anerkannten OE Sensoren zu funktionieren. Unsere Arbeit in der Umsetzung und im Testen der RDK Systeme in den weltweiten Reifen-, Rad- und Autowerken, unterstützt uns als langfristige Marktführer und gewährleistet eine zuverlässige und geprüfte Software.

Ein Reifendrucksensor kann laut Gesetzgebung entweder direkt oder indirekt sein. In der Praxis wählen fast alle OEs das direkte System. Ein direktes RDKS ist ein physikalischer Druck- und Temperaturwandler, der normalerweise am Ventilschaft oder an der Felge angebracht ist und Reifendruckinformationen in Echtzeit an den Fahrer überträgt, entweder über das Display oder das Warnlicht. Die Sensoren werden von internationalen Firmen wie Schrader, Alligator, Continental, TRW, Pacific, Lear, Beru/HUF usw. hergestellt. Es gibt keinen einheitlichen technischen Standard (physisch, elektrisch oder ein Softwareprotokoll) für die Sensoren und die Lieferanten und OE´s haben eine Vielzahl von Designs entwickelt.

Die OEMs unternehmen in ihren Werken große Anstrengungen, die Sensoren passend einzubauen, um sicherzustellen, dass diese im richtigen Winkel eingebaut und mit dem richtigen Drehmoment festgezogen werden. Damit möchte man sich vergewissern, dass sie fest sitzen und abdichten. Diese Vorgehensweise wurde jedoch vom RDKS-Aftermarket-Service bislang noch nicht übernommen. Desweiteren entwickeln die OEMs viele elektronische Tests, die sicherstellen sollen, dass die Systeme ordentlich installiert werden, bevor das Fahrzeug den Reifenhändler oder die Reifenwerkstatt verlässt. Diese werden im Aftermarket ebenfalls noch nicht verwendet.

Technologie der Reifendrucksensoren

Die Sensoren senden Daten, wie z.B. ihre spezifische Sensor-ID, den Druck, ggf. den Batteriestatus und weitere Diagnoseinformationen, über UHF (Ultra High Frequency). Diese Daten werden dann entweder an den Bordcomputer oder einen speziellen Receiver gesendet. Die Fahrzeuge, die grafische Displays besitzen, zeigen außerdem an, an welchen Radpositionen es Probleme gibt.

Diese UHF-Übertragung erfolgt in regelmäßigen Abständen wenn das Fahrzeug in Bewegung ist. Sie erfolgt unmittelbar und kontinuierlich im Falle eines Druckverlustes und sie kann mit einem RDKS-Gerät erzwungen werden. Das RDKS Werkzeug wird benötigt, um den Sensor im Stillstand zu zwingen, Daten zu übertragen. Ein Reifendrucksensor kann bei einer Reihe von Gründen ausgetauscht werden: fehlerhafte oder beschädigte Sensoren, Ersatz von Reifen (z.B. Winter- oder kundenspezifische Reifen), usw.

Der erste Schritt sollte immer eine Überprüfung des Fahrzeugs sein, um Probleme wie einen fehlerhaften Sensor, eine schwache Batterie oder einen blockierten Druckanschluss diagnostizieren zu können. Wenn man den Reifen vom Rad entfernt, sollte der Techniker vorsichtig mit der Klinge umgehen um den Sensor nicht zu beschädigen. Man sollte sichergehen, dass man das richtige Ersatzteil hat, da die Sensoren alle ähnlich aussehen obwohl sie von verschiedenen Herstellern kommen.

Es gibt eine Lithium Batterie in jedem Sensor, die Lebensdauer von bis zu zehn Jahren erzielen kann. Um die Lebensdauer der Batterie während des Stillstands des Fahrzeugs zu erhalten, fallen einige Sensoren in einen reduzierten Aktivitätsmodus. Um die Lebensdauer der Batterie auch bei der Lagerung der Ersatzteile zu erhalten, sollte man das RDKS in einen Lagermodus versetzen (Ruhestand). Jeder Hersteller hat seinen eigenen Weg das RDKS aus dem Ruhezustand zu holen.

In einigen Fällen hat der Sensor weitere verschiedene Betriebsmodi, die ebenfalls konfiguriert werden müssen:

  • RDKS Sensoren von Schrader werden als Ersatzteil im Aus-Modus und ausschließlich für den Fahrzeuggebrauch geliefert. Ein Aktivierungswerkzeug, das eine 125 KHz Übertragung liefert, bereitet die Reifendruckkontrolle für den Fahrzeuggebrauch vor.
  • RDKS Sensoren von Beru/HUF werden als Ersatzteile im Ruhezustand geliefert. Wenn sie einmal für eine gewisse Zeit unter einem höheren Druck als 1,7 bar stehen, werden sie arbeitsfähig.
  • RDKS Sensoren von Continental werden in einer Reihe von Modi geliefert, was abhängig von der Lieferantenquelle ist. Sie können im Testmodus geliefert werden und beim Einbau in das Fahrzeug, werden sie dann in den richtigen Modus gefahren. Alternativ können die Sensoren auch im Liefermodus bereitgestellt werden. In diesem Fall bedarf es eines modulierten 125 KHz Signals um die Sensoren in den richtigen Modus zu versetzen.
  • RDKS Sensoren von TRW werden als Ersatzteil im Lagermodus geliefert. Um den Sensor aus dem Lagermodus zu wecken und ihn zu konfigurieren, benötigt man ein komplexes, moduliertes 125 KHz Signal.

Die Sensoren können ebenso bei einer Niedrigfrequenz (LF) von einem RDKS Werkzeug aktiviert werden, wobei folgende Variationen der RDKS Technologie beachtet werden müssen:

  • Niedrigfrequenz (LF) die eine durchgehende Welle zur Aktivierung nutzen
  • Modulierte Welle (MW) 125 KHz
  • Modulierte Welle (MW) 309 MHz Übertragungen

Einige Sensoren benötigen eine erzwungene Ãnderung im Druck um eine Aktivierung hervorzurufen. Die meisten Sensoren haben verschiedene Modi für Tests, Werknutzung, Transport/Lagerung, Fahrt, usw. Diese werden aktiviert indem verschiedene Datenpaket Muster genutzt werden. Die Aktivierung eines Sensors ruft eine UHF Antwort hervor, die die folgenden Variationen beinhalten kann:

  • Frequenz: 315 MHz, 433MHz und 434 MHz
  • Modulationen: ASK und FSK
  • Kommunikationsprotokolle: Manchester, PWM und Bi-Phase

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