Was sind Winterreifen?

Was sind Winterreifen?

In vielen Ländern existiert die Pflicht, Winterreifen zu bestimmten Zeiten im Jahr oder Straßenverhältnissen, wie Schnee, Eis, Schneematsch oder Glätte zu verwenden.

Winterreifen sind für winterliche Straßenverhältnisse und niedrige Temperaturen gedacht. Sie besitzen eine Gummizusammensetzung die sich bei niedrigen Temperaturen genügend elastisch verhält, um eine gute Verzahnung und Übertragung mit dem Untergrund zu erreichen. Für weitere Informationen, besuchen Sie unsere Winter RDKS Website:www.wintertpms.com/de.

Winterreifen sind immer mit dem M&S (Matsch und Schnee) Symbol gekennzeichnet. Die EU-Verordnung Nr. 661/2009 datiert vom 13. Juli 2009 legt fest, dass mit M&S gekennzeichnete Reifen, ein Laufflächenprofil und eine Laufflächenmischung besitzen, die insbesondere bessere Fahr- und Traktionseigenschaften auf Schnee ermöglichen.

Ein anderes Symbol für Winterreifen setzt sich aus einem Berg mit einer Schneeflocke zusammen (Alpin Symbol) und wird nur vom amerikanischen Road Service, der NHTSA, vergeben.

Im Gegensatz zu Sommerreifen, besitzen Winterreifen zusätzlich zu ihrem normalen Profil, Lamellen welche eine Verzahnung auf lockerem Untergrund wie Schnee ermöglichen.

Wenn die Temperatur unter 7°C fällt, beginnt sich die Gummimischung eines Sommerreifen zu verhärten. Im Gegensatz dazu besitzt die Gummimischung des Winterreifens einen höheren Prozentsatz an natürlichem Kautschuk und ist somit in der Lage elastischer zu bleiben.

Eine Reihe verschiedener Tests haben gezeigt, dass es einem Winterreifen selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten, möglich ist, bis zu 11 Metern kürzer auf vereisten Straßen zu bremsen, als einem normalen Reifen bei Bedingungen unter 7°C.

Was ist Winter RDKS?

Ein Reifendruckkontrollsystem oder auch RDKS genannt, ist ein elektronisches System um den Luftdruck in einem Fahrzeugreifen zu überwachen und automatisch eine Warnung an den Fahrer zu übermitteln, falls sich zu viel oder zu wenig Luft im Reifen befindet.

Die Mehrzahl der Systeme arbeitet mit direkten Reifendrucksensoren, welche in Echtzeit Reifendruckinformationen an den Fahrer übermitteln, entweder über die Amaturenbrettanzeige oder einem Warnlicht. Die Sensoren übermitteln den physikalischen Druck und sind an der Rückseite des Ventilschafts angebracht. Die Sensoren werden von internationalen Firmen wie z.B. Schrader, Pacific, Lear, TRW, Siemens und anderen hergestellt. Es gibt keinen allgemeinen technischen Standard für Sensoren, sodass die OEs und Anbieter eine Vielzahl verschiedenster Sensoren entwickelt haben.

Der Sensor überträgt ebenfalls Daten wie die zugehörige Sensor ID, Temperatur, Druck, Batterielebensdauer und andere diagnostische Informationen. Diese Daten werden an die Motorkontrolleinheit (ECU) oder einen spezifischen Empfänger übermittelt. Fahrzeuge die einen Grafik-Display besitzen können sogar die Position des Reifens mit einem Problem anzeigen.

Winterreifen und RDKS

Im Jahr 2009 hat das EU-Parlament entschieden, dass ab November 2012 alle neuen PKW Modelle und ab November 2014 alle hergestellten Neuwagen, mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet werden müssen. Die meisten Fahrzeuge werden mit Sensoren ausgestattet, die im Ventil integriert sind. Diese übertragen ihre eigene ID-Nummer zusammen mit Informationen über Reifendruck, Temperatur etc. über Hochfrequenz an die Fahrzeug-ECU, so dass der Fahrer bei kritischen Werten durch eine Warnleuchte gewarnt werden kann.

Jedes Mal wenn ein RDKS Sensor ausgetauscht wird, muss die Fahrzeug ECU neuprogrammiert werden und die zugehörige ID und Position jedes Sensors muss in das Fahrzeug eingegeben werden. Dies muss beispielsweise getan werden, wenn ein Sensorventil defekt oder der Batteriestand niedrig ist. Besonders beim Erstellen von Winterreifen, wo die Prozedur 4mal wiederholt werden muss (und jedes Mal beim Sommer-Winterreifenwechsel) ist der Arbeitsaufwand erheblich.

Aber nicht nur das: Da Auto- und Reifenhersteller eine Vielzahl von verschiedensten Sensoren verwenden, muss eine Werkstatt, die RDKS Service anbieten möchte, jeden einzelnen Sensortyp auf Lager haben.

Um dieses Problem zu umgehen, werden Universalsensoren in einen Satz Winterreifen eingebaut. Schon bei Beginn der Winterreifensaison können Winterreifen vorbereitet werden, indem Universalsensoren verbaut werden. Diese können mit Hilfe von Bartec Werkzeugen entweder programmiert oder an das Fahrzeug angelernt werden. Infolgedessen wird die Dauer der RDKS Reparatur auf ein Minimum reduziert, was eine große Rolle in einer ausgelasteten Werkstatt spielt. In den USA, wo RDKS schon seit einigen Jahren Pflicht ist, wurde der EZ-sensor® im Jahr 2012 eingeführt und ist dort in der Lage 90% der 150 verschiedenen OEM Sensoren zu ersetzen. Eine ähnliche Marktabdeckung wird auch für Europa erwartet. Deshalb können Werkstätten ihre Lagerfläche drastisch reduzieren und dennoch RDKS Reparaturen anbieten. Des Weiteren sind auch Sensoren anderer Hersteller auf dem RDKS Aftermarket verfügbar wie beispielsweise zahlreiche OE Sensoren, der sens.it™ von Alligator und der IntelliSens™ von Huf.

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